Erstmalige Erwähnung: 1259
Beschreibung:
Die Gemmingen waren ein reichsunmittelbares, alemannisches Rittergeschlecht, das sich nach dem Ort Gemmingen im Kraichgau benannte und über ausgedehnte Besitzungen in Franken und Schwaben verfügte. Die Familie besteht bis heute fort. Obwohl es unterschiedliche Theorien über die Abstammung der von Gemmingen gibt, die teilweise noch sehr viel weiter in die Vergangenheit reichen, gilt Johannes von Gemmingen, kaiserlicher Landvogt zu Sinsheim, als gesicherter Vorfahre und Stammvater. Hieraus entwickelten sich vier Stammlinien und verschiedenen Nebenlinien. 1560 wurde die Familie von Kaiser Ferdinand I. in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Die Gemmingen gehörten dem Ritterkanton Kraichgau und dem Ritterkanton Odenwald an. Mehr Info
Stammsitz:
In Gemmingen bestanden ab dem 13. Jh. zwei Gemmingensche Burgen, 1568 kam mit der Oberen Burg noch eine dritte hinzu. Zwei Anlagen wurden jedoch im Dreißigjährigen Krieg zerstört, so dass heute nur noch die Untere Burg (seit dem Neubau 1592 Unterschloss) im Ort erhalten ist
Besitzungen in der Region Heilbronn-Franken:
Burg Streichenberg, Schloss Lehen, Wasserschloss Bad Rappenau, Schloss Babstadt, Burg Maienfels, Schloss Lehrensteinsfeld, Wasserschloss Presteneck, Gemmingesches Schloss Bürg, Schloss in Eschenau, Frauenberg`sches Schlössle, Schloss in Widdern, Schloss Ittlingen



