Erstmalige Erwähnung:
1803 Fürstentum, 1128 Familie
Beschreibung:
1803 im Zuge der Säkularisation nach dem Reichsdeputationshauptschluss entstandenes kurzlebiges Fürstentum. Bereits im Jahr 1806 fiel der Großteil des Fürstentums an Baden, die Reste an Bayern und Hessen. Die Fürsten von Leiningen-Dagsburg-Hardenburg erhielten als Entschädigung für ihre verlorenen linksrheinischen Besitzungen in der Pfalz ein aus ehemaligen kurmainzischen, kurpfälzischen und würzburgischen Gebietsteilen geschaffenes neues Territorium mit der Residenz in Amorbach. Die Fürsten behielten als sogenannte Standesherren bis zur Revolution von 1848/49 ihre eigenen Bezirksämter und Gerichte, außerdem verblieben ihnen noch beträchtliche Privatbesitzungen, die heute im Wesentlichen aus Wäldern bestehen. Die Familie ist ein weitverzweigtes Grafen- bzw. Fürstengeschlecht aus dem pfälzischen Raum, wohl fränkischer Herkunft
Stammsitz:
Amorbach
Besitzungen in der Region Heilbronn-Franken:
Tauberbischofsheim, Grünsfeld, Lauda, Boxberg, Burg Streichenberg



