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  Herren von Angeloch  
 
 
  Ruine Streichenberg
Erstmalige Erwähnung:
Eine bereits 1198 erwähnte Witwe eines Sigward von Andelachen und ihre Kinder sollen zu dieser Familie gehört haben. Mit Ludwig (1255), Konrad I. (1278) und Konrad II. (1312-1316) erfolgen weitere Erwähnungen. Sicher urkundlich fassbar ist Dieter I. (1328-1350)
Beschreibung:
Die Familie gehörte dem Ministerialadel an. In der zweiten Hälfte des 16. Jh. sind 13 männliche Personen erwähnt, jedoch traten in kurzer Folge, vermutlich wegen schwieriger wirtschaftlicher Verhältnisse der Familie, viele von ihnen kämpfenden klerikalen Ritterorden bei. Schließlich starb 1608 die Familie in männlicher Linie mit Hans Philipp (1596–1608) aus. In der Schweiz spaltete sich im 16. Jh. ein Zweig ab, der auf einen illegitimen, aber anerkannten Sohn des maltesischen Großprior Bernhard IV. zurückgeht. Dessen Nachkommen sind bis Mitte des 17. Jh. nachgewiesen. Ferner tritt ab Mitte des 16. Jh. eine bürgerliche Familie Angeloch bei Bad Wimpfen auf, möglicherweise wegen Verarmung verbürgerte Personen des Geschlechts. Eine Verwandtschaft mit den Familien von Angelach-Braubach bei Braubach und einem Dieter von Anwesßheim (Öwisheim), genannt von Angelach ist nicht anzunehmen, zumal sie auch verschiedene Wappen trugen
Stammsitz:
Angelloch
Besitzungen in der Region Heilbronn-Franken:
Burg Streichenberg
 
 
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