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  Herren von Helmstatt  
 
 
  Burg Stettenfels, Untergruppenbach
Erstmalige Erwähnung: 1229
Beschreibung:
Adelsgeschlecht, das von der Ministerialität in den niederen Adel aufgestiegen war und seit dem 14. Jh. Besitz im Kraichgau und Odenwald, später auch in Lothringen hatte und mehrere Bischöfe von Speyer stellte. Die Familie hatte enge Beziehungen zu den weiteren Adelsgeschlechtern der Umgebung (Göler von Ravensburg, von Mentzingen, von Weinsberg, von Ehrenberg, von Gemmingen, von Neipperg usw.) und konnte durch Heirat und Erwerbungen ihren Besitz bis ins 17. Jh. laufend vergrößern. Durch Erbteilung spaltete sich die Familie in mehrere Linien auf. Die Helmstatt gehörten ab 1561 dem Ritterkanton Kraichgau an. Ihre einflussreichste Zeit war im 15. und 16. Jh., als sie Bischöfe, Domherren, Vögte, Hofmarschälle und Deutschordenskomturen stellten, womit sie in Teilen ihres Einflussgebiets in Kraichgau und Odenwald weltliche und geistliche Herrschaft auf sich vereinten. Sie vollzogen im 16. Jh. die Reformation in ihren Gebieten. Franz Ludwig von Helmstatt (1752–1841) erlangte 1773 den Grafentitel von Mörchingen und vereinte ab 1802 durch Erbfolge und Adoption wieder drei Linien der Familie auf sich. Mit ihm wurde die Hauptlinie der Familie wieder katholisch. Die Familie erlosch im Mannesstamm mit dem Tod von Bleickard von Helmstatt im Jahr 1952
Stammsitz:
Helmstadt
Besitzungen in der Region Heilbronn-Franken:
Burg Duttenberg, Schloss Grombach, Rappenau, Fürfeld, Treschklingen, Berwangen, Burg Stettenfels, Schloss Kirchhausen, ehem. Schloss Untereisesheim und Züttlingen
 
 
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