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  Herren von Ingelheim  
 
 
  Gamburg, Werbach
Erstmalige Erwähnung: seit dem 10. Jh. nachgewiesen, vermutlich älter
Beschreibung:
Erste Urkunden nennen Heinrich von Ingelheim (948) und Gerlachus von Ingelheim (1140). Die Stammreihe beginnt mit Johann v. Ingelheim (1192). Das fränkische Königsgut zu Ingelheim seit merowingischer Zeit und die Einrichtung der Pfalz unter Karl dem Großen lassen vermuten, dass der Verwalter dieser Pfalz zur Zeit Karls des Großen der Begründer des Adelsgeschlechtes gewesen sein könnte. Die Familie blieb auch nach dem Übertritt ihres Landesherrn zum Protestantismus katholisch und orientierte sich zum Erzbistum Mainz, in dessen Verwaltung sie aufstieg. 1680 wurde die Familie von Kaiser Leopold I. in den Reichsfreiherrnstand erhoben, 1737 durch Kaiser Karl VI. in den Reichsgrafenstand. Durch Erbgang traten sie die Nachfolge der Familie Echter von Mespelbrunn an und führten von da an den Namen "Grafen von Ingelheim genannt Echter von und zu Mespelbrunn". Mit der Französischen Revolution gaben sie ihre linksrheinischen Gebiete auf und konzentrierten sich auf ihre Gebiete im Rheingau und in Mainfranken. In den Freiheitskriegen rüstete Friedrich Karl Joseph ein Freikorps aus, die Frankfurter Jäger, und kämpfte gegen Napoleon
Stammsitz:
Stammhause Ober-Ingelheim (Kr. Bingen), seit dem 2. Weltkrieg Schloss Mespelbrunn im Spessart
Besitzungen in der Region Heilbronn-Franken:
Gamburg
 
 
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