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  Herren von Löwenstein-Wertheim  
 
 
  Burg Wertheim
Erstmalige Erwähnung: 1463
Beschreibung:
Deutsches Adelsgeschlecht. Das heutige Haus Löwenstein-Wertheim geht zurück auf Graf Ludwig von Löwenstein (1463–1524), der aus der morganatischen Ehe zwischen dem pfälzischen Kurfürsten Friedrich dem Siegreichen und der Augsburger Bürgertochter Klara Dett hervorging. Als illegitimer Nachkomme kam er für die Erbfolge in der Kurpfalz nicht in Frage, weshalb ihn sein Vater u.a. mit dem pfälzischen Amt Löwenstein ausstattete. Mit der Niederlage im Landshuter Krieg fiel die Grafschaft Löwenstein 1510 unter württembergische Oberhoheit. Erst dem Enkel des ersten Löwensteiners, Ludwig III. von Löwenstein (1530–1611), gelang es dank der Heirat einer Erbtochter aus dem Hause der Grafen zu Stolberg und der Grafen von Wertheim, die Grafschaft Wertheim am Main und weitere Herrschaften zu erwerben und damit sein Haus wieder im Reichsgrafenstand zu etablieren. Der von Ludwig im Jahr 1597 erlassene Hausvertrag sprach seinen Söhnen das gleichberechtigte Erbfolgerecht zu. Wegen dieses Vertrags und unterschiedlichen Konfessionspolitik der Söhne Ludwig III. spaltete sich das Adelshaus in zwei Hauptlinien und mehrere Nebenlinien
Besitzungen in der Region Heilbronn-Franken:
Burg Wildeck, Burg Wertheim, Burg Freudenberg, Kloster Bronnbach, Burg Gleichen
 
 
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