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  Herren von Magenheim  
 
 
  Burg Magenheim
Erstmalige Erwähnung: 1147
Beschreibung:
Mittelalterliches Hochadelsgeschlecht im Zabergäu und Kraichgau mit einem Dutzend niederadeliger Vasallen. Die Magenheim stammen von den Zeisolf-Wolframen ab, die 940 zum erstem Mal urkundlich erwähnt werden. Die Hauptlinie war mit dem salischen Kaiserhaus verschwägert und gründete als Begräbnisstätte das Hauskloster Sinsheim. Ein Zeisolf von "Brackenheim" wird 1147 auch "von Magenheim" genannt. Nach dem Fall der Staufer kommt es im Interregnum, begünstigt durch Heiraten und den ertragreichen Weinbau, zu einem Ausbau des Territoriums. Ende des 14. Jh. stiften die letzten des Geschlechtes (Erkinger und Zeisolf) mehrere Altäre und ein Leprahaus in Heilbronn.
Stammsitz:
Burg Magenheim
Besitzungen in der Region Heilbronn-Franken:
Um das Jahr 1270 über 20 Ortschaften in drei geschlossenen Territorien im Zabergäu (Brackenheim, Ochsenberg) und Kraichgau (Lauterstein-Kirchhausen). In der Mitte des 13. Jh. gehen der Bau der Johanniskirche bei Brackenheim, die Errichtung des Klosters in Frauenzimmern und die Erhebung Brackenheims zur Stadt auf die Magenheimer zurück
 
 
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