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  Die Salier  
 
 
Erstmalige Erwähnung: 10.-12. Jh.
Beschreibung:
Fränkisches Adelsgeschlecht im Heiligen Römischen Reich. Der Beiname erscheint erstmals Anfang des 12. Jh.. Später bezog sich der Name auf Konrad II. und seine Nachkommen. Die Salier gelten als deutsche Nebenlinie der in Italien mächtig gewordenen Widonen/Lambertiner und waren durch die Mutter Konrad des Roten verschwägert mit den Konradinern. Durch seine Ehe mit Liutgard, der Tochter Otto des Großen, und seine Ernennung zum Herzog von Lothringen wurde Konrad der Rote zum Begründer des Geschlechtes. Er war der Urgroßvater von König Konrad II., der im Jahre 1024 König des ostfränkisch-deutschen Reiches wurde. 1027 wurde er der erste Kaiser aus dem Geschlecht der Salier. Der Niedergang der Salier wurde durch einen Streit Heinrichs IV. mit dem Papst eingeleitet (Investiturstreit, Gang nach Canossa). Heinrich V., der letzte Salierkönig, regierte bis 1125. Auf die Herrschaft der Salier folgte als Übergang der Sachse Lothar III. und nach ihm der Staufer Konrad III., der über seine Mutter, die Tochter Heinrichs IV., ein Neffe des letzten salischen Kaisers Heinrich V. war. Die Mutter von Konrad II., Adelheid von Metz, begründete das Öhringer Chorherrenstift. Ihre Gebeine liegen noch heute in der Öhringer Stiftskirche
 
 
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