Der Eisbach ist ein rechter Nebenfluss des Kocher. Er entsteht aus dem Zusammenfluss seiner Quellbäche Rotklingenbach und Pfannenbach. Beide Bäche entspringen aus der Kieselsandsteinhochfläche der Limpurger Berge. Der Eisbach fließt zunächst ca. 5 km in einem engen Waldtal und nimmt dabei beständig zufließende Klingenbäche auf. Dann weitet sich der Talgrund immer mehr zu einer Wiesenaue. Hier hat der Bach auf etwa 200 m Länge die harte Corbulabank freigespült und stürzt an ihrem Ende ca. 2 m in die Tiefe. Nahe Sulzbach nimmt der Eisbach mit dem Irsbach seinen wasserreichsten Zufluss auf, ehe er nach ca. 9 km in den Kocher mündet. An einigen Stellen finden sich alte, durchgestochene Dämme ehemaliger Stauseen, die vermutlich einst als Treibseen für die Holzflösserei gedient haben.



