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  Ölmühle an der Zaber  
 
 
Erbaut: 1757
Besonderheiten:
Als letzte von mehreren früher an der Zaber stehenden Mühlen wurde diese von dem Schreiner Joh. Michael Gauß und seinem Compagnon Joh. Heinrich Beyle von Bissingen auf einem freien Platz beim Kloster an der Zaberbrücke im "Dörfle" errichtet. Umgebaut 1793 durch Joh. Heinrich Demmler. Als Öl- und Sägmühle wurde das inzwischen schön restaurierte Gebäude bis ins 20. Jh. genutzt
Kontakt:
Bürgerbüro
Bahnhofstr. 54, 74348 Lauffen
Tel.: 07133/20770, Fax: 07133/207710
 
 
  Kirchstraße, Lateinschule und Kirchberg  
 
 
Erbaut: Vgl. untenstehende Aufstellung.
Besonderheiten:
Durch Graf Eberhard im Bart wurde 1491 in Lauffen ein Lateinlehrer eingestellt. Ehemalige Lateinschule (um 1500) mit Rundbogen-Keller und Eckquaderung. Das uralte Pfarrhaus ist durch einen Steg, den letzten Rest eines alten Wehrgangs über ein Tor zum früheren Kirchhof, zugänglich. Das unterste Gebäude an der Neckarseite des Kirchbergs, das "Haus Rembold" (1707) ist ein typisches Lauffener Bürgerhaus mit steinernem Erdgeschoss und Fachwerkaufbau. Davor das Backhäusle
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  Erkerhaus am ehemaligen Marktplatz  
 
 
Erbaut: 1651
Besonderheiten:
Mittelalterlicher Sockel aus zwei Hälften bestehend, schon 1576 wurden hier zwei Gebäude genannt. Gegenüber der "Notariatsbau" an der Stelle des 1788 abgebrannten früheren Rathauses für "Stadt" und "Dorf" Lauffen mit dem ehemaligen Marktplatzbrunnen, dessen Figur, das "Lauffener Männle" der Botenmann von 1746, nun im Garten des Rathauses steht
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  Oberamteigasse, Unter- und Oberstadt  
 
 
Besonderheiten:
Um 1190-1200 von den Grafen von Lauffen gegründet, eine der wenigen vorstaufischen Stadtgründungen in Württemberg. Die Stadt hatte ein "Oberes Tor" und ein "Unteres Tor" sowie eine Felsbastion mit Schloss. Lauffen "Stadt" hatte eine kleinere Markung und Einwohnerzahl als Lauffen "Dorf". Von der Grenze zwischen Ober- und Unterstadt ist in der Nähe des heutigen Gasthaus "Zum Stadttor" noch ein Rest der ehemaligen Stadtmauer der Oberstadt sichtbar. Die "Oberamteigasse" erinnert an die Zeit 1759-1808, als Lauffen Oberamtsstadt war
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  Gasthaus "Sonne" und Heilbronner Straße  
 
 
Erbaut: 1685
Besonderheiten:
An der alten Heerstraße gelegen, war das Gasthaus früher die Relaisstation der Pferdepost. Fürsten, Ritter, Kaufleute, Bürger und Bauern wurden darin seit ca. 1685 von der Bäckerfamilie Moser bewirtet. Heilbronner Str. 9 ist das Geburtshaus von Robert Gradmann (18.07.1865-16.09.1950), dem großen "Wegbereiter der ökologischen Vegetations- und Landeskunde"
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  Altes Heilbronner Tor  
 
 
Erbaut: Mittelalter
Besonderheiten:
Mittelalterliches Tor an der Straße nach Heilbronn. Nach dem Bau der Festungsanlagen im 18. Jh. nicht mehr genutzt, wurde es 1772 durch das "Neue Heilbronner Tor" abgelöst
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  Vogtshof und "Engelhansen"  
 
 
Erbaut: 16. Jh.
Besonderheiten:
Das Gebäude an der Heilbronner Straße war ursprünglich das Haus einer württ. Beamtenfamilie. An der Südseite über der Staffel befindet sich ein "Neidkopf" zur Abschreckung der Neider und Mißgünstlinge. Gegenüber an der ehemaligen Stadtmauer auf der Nordseite steht ein Rundturm mit einem Haus darauf, der ehemalige Bürgerturm oder "Engelhansen". Im Turm befinden sich zwei Arrestzellen, die besichtigt werden können. Sie wurden noch bis in die 50er Jahre des 20. Jh. als Ausnüchterungszellen benutzt. Ein Zeitdokument sind auch die noch vorhandenen Doppeltüren mit Essensluke
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  Alte Kelter  
 
 
Erbaut: 1568
Besonderheiten:
Durch Herzog Christoph von Württemberg als erster Flügel einer Schlossanlage erbaut, wegen seines Todes jedoch nicht vollendet. Darunter ein großer Keller für Most und Wein. Bis Anfang des 19. Jh. als staatliches Magazin benutzt. Nach dem Erwerb durch die Stadt wurde es Stadtkelter und an Landwirte und Küfer vermietet. Seit 1983 in Privatbesitz. 1984-92 Totalsanierung. Einige der Gästezimmer sind noch mit historischem Abritt. Bemerkenswerte Holzkonstruktion, riesige Kellerräume und steinerne Wendeltreppe
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  Neues Heilbronner Tor  
 
 
Erbaut: 1772
Besonderheiten:
Beim Bau der neuen Chaussee von Besigheim über Lauffen, Talheim, Flein nach Heilbronn mit Durchbruch des alten Walls unter Herzog Karl Eugen von Württemberg erbaut. Es löste den damaligen Wehrturm mit Gefängnis ab. Das gesamt Mauerwerk des Turms steht auf Fels. Die Häuser seitlich des Tors sind in die Schiedmauer eingelassen (um 1480). Der fast 15 Meter breite Wall trägt ganze Gartenanlagen. Zwischen innerer und äußerer Mauer befinden sich Erdaufschüttungen, da dieses weiche und nachgiebige Material die Kugeln, die auf die Mauer geschossen wurden, dämpften. Vor der Mauer befand sich ursprünglich ein Graben. Die Bebauung vor dem Tor in Richtung Heilbronn begann erst ab 1820
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  Gasthaus zum Ochsen  
 
 
Erbaut: 1622
Besonderheiten:
Gasthaus zum Ochsen mit Stallungen. Lange Jahre von den durchfahrenden Fuhrleuten mit ihren Gespannen als Absteigequartier gerne angenommen. Hochwassermarke von 1651
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  Lange Straße, Haus "Belser" und "Graben"  
 
 
Erbaut: vgl. untenstehende Aufstellung
Besonderheiten:
Haus Belser, Lange Straße 12, erbaut um 1750, traufständig mit aufgesetztem Giebel, ist ein Zeugnis für den hohen Standard des bürgerlichen Lauffener Hausbaus im 17. und 18. Jh. Lange Straße 17: Frühere Metzgerei (1752). Graben: Einer der letzten Teile der ehem. vormittelalterlichen Befestigung des Bezirks um die Regiswindiskirche
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  Lauffener See und Seehaus  
 
 
Erbaut: 1454
Besonderheiten:
Von Graf Ulrich von Württemberg in der alten Neckarschlinge durch den Bau von zwei Dämmen angelegt. Aus einem Kanal mit Zaberwasser gespeist. Mit 70 ha damals der größte See in Alt-Württemberg. Der See wurde 1623 mit 12.700 Jungkarpfen besetzt und alle drei Jahre abgelassen und abgefischt. Bis 1820 war Lauffen der größte Fischlieferant Württembergs, allerdings kamen die Fische nicht aus dem Neckar, sondern aus dem Lauffener See. 1820 wurde der See durch König Wilhelm I. trocken gelegt. Das "Seegut" wurde gebildet und verpachtet. 1824 gab es einen Dammbruch bei dem großen Hochwasser des Neckars. 1884 wurde das Seehaus abgerissen, Wiesen und Äcker an Bauern verpachtet und später an die Stadt Lauffen verkauft
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  Alte Neckarbrücke  
 
 
Erbaut: 1474
Besonderheiten:
Schon zur Römerzeit befand sich hier eine Furt und seit dem frühen Mittelalter war an dieser Stelle eine Fähre. Die steinerne Brücke wurde 1474 von Graf Ulrich V. von Württemberg als Zollstation erbaut, als Haupt-Zoller (Haupt-Zollstelle) im Verlauf der Alt-Württembergischen Landesgrenze. 1529 nach anhaltenden heftigen Regengüssen bei Hochwasser eingestürzt und 1532 mit 11 Bögen neu erbaut. Mit 220 Metern die längste Neckarbrücke Alt-Württembergs und lange Zeit die einzige Brücke zwischen Cannstatt und Heilbronn. Durch die Lage an der Brücke war Lauffen während der Kriege im 16.-19. Jh. häufigen Durchmärschen und Plünderungen ausgesetzt. 1978 nach starken Hochwasserschäden gründlich renoviert
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  Steinkreuze  
 
 
Erbaut: 1534
Besonderheiten:
An der Straße nach Nordheim stehen zwei Steinkreuze. Ein bereits stark verwittertes Wappen auf dem unteren Kreuz ist als das der Herren von Talheim zu deuten. Es wird berichtet, dass Hans von Talheim in der Schlacht bei Lauffen am 13. Mai 1534 schwer verwundet wurde und starb. Sein ganz in der Nähe beheimatetes Geschlecht hat vermutlich die Kreuze gesetzt
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