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  Historischer Marktplatz und Brunnen  
 
 
  Marktplatz mit Marktbrunnen
Erbaut: Schon vor 1037 Begräbnisplatz
Besonderheiten:
Ehem. Begräbnisplatz mit Friedhofskapelle (Michaelskapelle) im geistlichen Bezirk der Stadt. Der Friedhof war durch eine Mauer vom Markt getrennt. Die Wohngebäude innerhalb dieses Bezirks befanden sich meist im Besitz der Chorherren oder des Stiftes. 1506 wurde der Friedhof vor die Stadtmauer verlegt (St.-Anna-Kapelle). Danach entwickelte sich der heutige große Marktplatz. 1253 wurden die schon bestehenden Rechte der Stadt, darunter auch das Marktrecht, im Öhringer Weistum niedergeschrieben. Einer von einst 14 öffentlichen Brunnen. Auf der Brunnensäule (1554, Kopie 1985) steht als Symbol der Landeshoheit Graf Albrecht III. von Hohenlohe mit Harnisch, Schild und Zepter. Albrecht musste im Bauernkrieg mit den Bauern bei Grünbühl verhandeln, wobei er den Forderungen zunächst nachgab. Brunnentrog (18. Jh.) im Rokokostil (1973 renoviert)
Kontakt:
Stadtverwaltung
Marktplatz 15, 74613 Öhringen
Tel.: 07941/68-0, Fax: 07941/68-188
 
 
  Mittelalterlicher Stadtkern  
 
 
  Innenstadt
Besonderheiten:
Stadtführungen auf Anfrage möglich. Auch spielerische Stadtführung für Kinder und mutige Erwachsene
Kontakt:
Stadtverwaltung
Marktplatz 15, 74613 Öhringen
Tel.: 07941/68-0, Fax: 07941/68-18
 
 
  Blasturm  
 
 
  Stiftskirche mit Kirchturm und Blasturm
Besonderheiten:
Historischer Hohenloher Archivturm, städtischer Wachturm und Kirchturm. Museum
Kontakt:
Stadtverwaltung
Marktplatz 15, 74613 Öhringen
Tel.: 07941/68-0, Fax: 07941/68-18
 
 
  Altes Rathaus  
 
 
  Altes Rathaus
Erbaut: 1504
Besonderheiten:
Anstelle des abgebrannten früheren Rathauses, das 1496 von Graf Kraft VI. von Hohenlohe an die Bürgerschaft übergeben wurde, erbaut. Die gotischen Portale führten ursprünglich in eine Kaufhalle, das erste OG war ein "Tanzboden". Im zweiten OG befand sich der Ratssaal mit Renaissanceausstattung (um 1603) mit reich verziertem Portal und Kassettendecke mit Allegorienreliefs der fünf Sinne. Seit 1994 Stadtbücherei
Kontakt:
Stadtverwaltung
Marktplatz 15, 74613 Öhringen
Tel.: 07941/68-0, Fax: 07941/68-188
 
 
  Karlsvorstadt  
 
 
  Karlsvorstadt
Erbaut: Ab 1782
Besonderheiten:
Im Zuge des Residenzausbaus unter Fürst Ludwig Friedrich Karl als einheitliche klassizistische Anlage erbaut, u.a. Prinzessinnenbau, Domänenkanzlei, Palais Sonderhausen, Zeichenschule, Fruchtkasten und Brauerei
Kontakt:
Stadtverwaltung
Marktplatz 15, 74613 Öhringen
Tel.: 07941/68-0, Fax: 07941/68-188
 
 
  Stadtmauer und Türme  
 
 
  Stadtgraben
Erbaut: Um 1240
Besonderheiten:
Zwischen Bahnhof- und Bismarckstraße wirkt die stauferzeitliche Stadtmauer besonders einrucksvoll. Weitere Teile der Stadtmauer mit ihren Türmen, Wehrgängen, Buckelquadern, Schießscharten, Pechnasen und Stadtgräben sind noch erhalten und z.T. restauriert. Spitalarchivturm: Quadratischer Grundriss, 3. OG in Holzfachwerk (verputzt) mit Mansardenzeltdach. Gänsturm: Runder Grundriss, Fachwerkgeschoss mit Zeltdach. Storchsnestturm: Rechteckiger Mauereckturm mit Schlüsselscharten. Malefizturm: Runder Grundriss, ca. 1,10 m starke Wände, Rundbogenfries in romanischer Bauweise. Kessler- oder Göckelsturm: Eckturm (Grundmauern restauriert). Benannt nach der Kessler- oder Kupferschmiedezunft, die ihren Sitz in Öhringen hatte und hier Missetäter einsperren lies.
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Stadtverwaltung
Marktplatz 15, 74613 Öhringen
Tel.: 07941/68-0, Fax: 07941/68-188
 
 
  Hofgarten und Obelisk  
 
 
  Hofgarten
Besonderheiten:
1712/17 kaufte Graf Johann Friedrich II. von Hohenlohe das Gelände zwischen Stadtmauer und heutiger Ohrn und gestaltete einen Barockgarten im französischen Stil. 1787 wurde der Hofgarten im englischen Stil umgestaltet. 1743 wurde das Gelände erweitert und ein barockes Lusthaus errichtet, dessen Erdgeschoss als Orangerie benutzt wurde. Das Obergeschoss wurde 1787 zumTheatersaal mit Bühne und Rang umgestaltet. Fürst Friedrich Ludwig zu Hohenlohe-Ingelfingen verlor 1806 als preußischer General die Schlacht bei Jena gegen Napoleon und war Kriegsgefangener im eigenen Schloss zu Öhringen. Um ihn zu erfreuen, kauften Öhringer Bürger 1807 den Garten der Brückenmühle und schenkten diesen als Parkteil dem Fürsten. Zum Dank ließ er dort einen klassizistischen Obelisken errichten
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Stadtverwaltung
Marktplatz 15, 74613 Öhringen
Tel.: 07941/68-0, Fax: 07941/68-188
 
 
  Hofjägerhaus  
 
 
  Jägerhaus
Erbaut: 1578
Besonderheiten:
Gut erhaltener Fachwerkbau auf hohem Untergeschoss aus Sandstein. Zeitweilig Wohn- und Amtsstätte des fürstlichen Hofjägers. 1985/86 renoviert
Kontakt:
Stadtverwaltung
Marktplatz 15, 74613 Öhringen
Tel.: 07941/68-0, Fax: 07941/68-188
 
 
  Gelbes Schlössle  
 
 
Erbaut: 1580
Besonderheiten:
Adelshaus im alten herrschaftlichen Bezirk in der Nähe der Stadtmauer und der abgerissenen burgartigen Anlage der einstigen Stadtherren. Das Gebäude hebt sich durch Türmchen, Fachwerk, Giebel, Erker und Wappentafel von den Bürgerhäusern ab. Es wurde zeitweise von adeligen Familien bewohnt, die im Dienste der Fürsten von Hohenlohe standen. 1993 renoviert
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Stadtverwaltung
Marktplatz 15, 74613 Öhringen
Tel.: 07941/68-0, Fax: 07941/68-188
 
 
  Ratstrinkstube  
 
 
Erbaut: 1568 urkundlich erwähnt
Besonderheiten:
Teils Brot- und Kornhaus, ab 1778 zeitweilig fürstl. Hofkammer. Fränkischer Fachwerkbau mit einem schieferbedeckten Erker
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  Hofapotheke  
 
 
Erbaut: 1591
Besonderheiten:
Gebäudegruppe aus zwei Fachwerkhäusern. Gut erhaltener steinerner Unterbau mit schönen Konsolen, Gesimse, Rollwerke, Tür- und Fensterrahmungen aus der Renaissance. Am seitlichen Eingang schmuckvolle Türrahmen mit Medaillons der Frankenkönige Childrich und Chlodwig. 1994 renoviert
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  Kaiserliche Reichspoststation  
 
 
Besonderheiten:
Fränkischer Fachwerkbau mit Wappentafel aus Sandstein der Fürsten von Thurn und Taxis
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  Pfarrhaus  
 
 
Erbaut: 1735
Besonderheiten:
Von der Stiftsverwaltung erbaut. Säulen und Fensterblenden sind aus Holz und sollen durch ihren steingrauen Anstrich Gestein nachahmen. Über dem Eingang das Stiftswappen. 1987 restauriert.
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Marktplatz 15, 74613 Öhringen
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  Hohenlohisches Haus  
 
 
Erbaut: 1739
Besonderheiten:
Vornehmer Bürgerbau. Im 18. und 19. Jh. Gasthof mit Saalanbau. 1988 restauriert mit originalen Innenräumen (Stuckdecken)
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  Oberes Tor  
 
 
Erbaut: 1792
Besonderheiten:
Unter Fürst Ludwig Friedrich Karl zu Hohenlohe-Neuenstein-Öhringen im klassizistischen Stil erbaut. Vorher stand an dieser Stelle der stauferzeitliche Obertorturm. 1991 renoviert
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  Altes Dekanat  
 
 
Erbaut: 1706
Besonderheiten:
Wohnsitz des Stiftpredigers Christian Ludwig Friedrich von Weizsäcker (1785-1831), Ahnherr der Familie von Weizsäcker
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  Haus Rossman  
 
 
Erbaut: 1602
Besonderheiten:
Prächtiger fränkischer Fachwerkbau mit reich geschnitzten Eckpfosten
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  Altstadtbrücke  
 
 
Erbaut: 14. Jh.
Besonderheiten:
Verbindung zwischen der stauferzeitlichen Stadt und der Altstadt, Vorstadt des 14. Jh. über den früheren Ohrnlauf hinweg. Maßwerke der Brüstung in spätgotischen Formen, Brüstungspfeiler um 1590
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Tel.: 07941/68-0, Fax: 07941/68-188
 
 
  Altstadt  
 
 
Erbaut: Um 1370
Besonderheiten:
Im Anschluss an das Hohenlohische Spital entstandene Vorstadt mit eigenem Mauerring und breiter Durchgangsstraße
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  Spital  
 
 
Erbaut: 14. Jh.
Besonderheiten:
Im 14. Jh. stiftete Anna von Hohenlohe ein neues Spital in der Altstadt mit den dazugehörigen Gebäuden. Alte, arme, heimatlose und gebrechliche Einwohner sollten hier ihren Lebensabend in frommer Gesellschaft beschließen. Die finanzielle Sicherheit des Spitals wurde durch die herrschaftliche Stiftung, Spenden, Ablass der Pfründer und Eigenwirtschaft gewährleistet
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  Prädikaturhaus  
 
 
Erbaut: 1506
Besonderheiten:
Für den Stiftsprediger erbaut. Hier wohnte im 16. Jh. auch der Öhringer Reformator Caspar Huberinus
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  Chorherrenhaus  
 
 
Erbaut: Verm. 15. Jh..
Besonderheiten:
Das einzige erhaltene Stiftsherrenhaus war früher durch einen Steg mit dem Chorumgang der Stiftskirche verbunden
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