Kesselfeld

An der Einmündung eines Nebenbachs in den Kesselbach liegt der ältere Teil des Ortes. Ein zweiter Siedlungskern bildete sich in dem von Süden kommenden Seitentälchen. Zu Kesselfedl gehören: das Dorf Kesselfeld, die Weiler Hohrain und Pfaffenweiler und der Wohnplatz Rebbigshof (teilweise). Um 1250 wird der Ort als Chesselsval erstmals genannt. Möglicherweise rührt der Name von den häufig vorkommenden Erdfällen. Er ist ein Ort des Hochmittelalters. Kesselfeld gehörte zu den Regensburger Hochstiftslehen, die Hohenlohe 1250 mit der Vogtei über die Stiftskirche Öhringen erwarb. Der Grundbesitz, zum Teil Zubehör der Waldenburg, war schon um 1250 in hohenlohischer Hand. Besitz von Kloster Comburg und Stift Öhringen wurde im 15./16. Jahrhundert erworben. Kesselfeld fiel 1553 an Hohenlohe-Waldenburg, Stadtvogtei Waldenburg, 1806 an Württemberg. Ursprünglich war Kesselfeld Filial der Stiftskirche Öhringen, seit 1499 der neugegründeten Pfarrei Neuenstein. Nach der Reformation und der Landesteilung 1553 kam Kesselfeld ohne Hohrain und Pfaffenweiler zur Pfarrei Eschelbach. Die Filialkirche St. Maria Magdalena in Kesselfeld mit romanischem Chorturm, wurde 1607 erneuert, 1710 nach einem Großbrand im Ort (1705) und 1963/65 renoviert. Katholiken zur Kuratie Neuenstein.

(Quelle: LEO BW)