Wessental

Wessental - Kirche Sieben Schmerzen Mariens

Wessental - Kirche Sieben Schmerzen Mariens (Bild: Granpar)

Zur Gemarkung der ehemaligen Gemeinde Wessental gehören das Dorf Wessental und die Wohnplätze Antonius (Antons)-mühle und Blankenmühle. Der Ort liegt am Zusammenfluss dreier Quellbäche des Wildbachs in Talrichtung. Im Jahre 1309 wurde der Ort erstmals urkundlich als Wetzingintal erwähnt. 1424 folgte eine weitere urkundliche Erwähnung als Wetzental, die wohl auf einen Personennamen zurückzuführen ist. Wessental gehörte ursprünglich zur Zehnt in Bürgstadt. Im Jahre 1309 verkaufte Graf Konrad von Vaihingen seinen Wessentaler Besitz an das Kloster Bronnbach. 1342 wurde der Ort von der Deutschordenskommende Prozelten verlehnt. Im 16. Jahrhundert wurde Wessental vom Bistum Mainz an die Rüdt von Collenberg verlehnt. 1659 fiel der Ort heim ans Bistum Mainz und war fortan zum Alt Miltenberg zugehörig. 1803 fiel der Ort im Zuge der Säkularisation durch den Reichsdeputationshauptschluss an die Löwenstein-Wertheim-Virneburg, bevor er im Jahre 1806 durch die Bestimmung der Rheinbundakte badisch wurde. Von 1813 bis 1938 gehörte Boxtal zum Amt und späteren Bezirksamt Wertheim, dann ab 1938 zum Landkreis Tauberbischofsheim, der wiederum am 1. Januar 1973 im neu gebildeten Main-Tauber-Kreis aufging. Wessental wurde am 1. Januar 1972 gemeinsam mit Boxtal und Ebenheid in die Stadt Freudenberg eingemeindet.

(Quelle: Seite "Wessental". In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. Dezember 2025)