Mondfeld
Mondfeld ist ein Ortsteil von Wertheim im Main-Tauber-Kreis.Die Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern verläuft hier in der Mitte des Mains. Auf der Gemarkung der ehemaligen Gemeinde Mondfeld liegen das Dorf Mondfeld und der Wohnplatz Rosenmühle. Im Nordosten des Ortes befindet sich der etwa 600 Meter lange Mondsee, das nördlichste ganz zu Baden-Württemberg gehörende Gewässer. Das mit Rechtsverordnung vom 27. Dezember 2004 ausgewiesene Wasserschutzgebiet Mondfeld/Boxtal mit der WSG-Nr. 128140 umfasst eine geschützte Fläche von 831,8 Hektar. Über die Entwicklung des Namens ist nur wenig überliefert. Mondfeld wurde als Mahenvelt im Jahre 1214 das erste Mal urkundlich erwähnt; aus dem Namen Mahenvelt entwickelte sich später Mohnfeld und der heutige Name Mondfeld. Mondfeld gehörte zum Kurfürstentum Mainz und kam aufgrund der Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses vom 25. Februar 1803 an das Haus Löwenstein-Wertheim-Freudenberg und 1806 unter die Landesoberheit des Großherzogtums Baden. Die Gemeinde unterstand der kurmainzischen Kellerei Prozelten und dem Oberamt Miltenberg. Ab 1813 wurde Mondfeld mit den übrigen Amtsorten dem damaligen Landamt Wertheim zugeteilt. Seit Aufhebung des Bezirksamts Wertheim (1936) zählte die Gemeinde zum Bezirksamt bzw. ab 1938 Landkreis Tauberbischofsheim (heute Main-Tauber-Kreis). Am 1. April 1972 wurde Mondfeld in die Stadt Wertheim eingegliedert.
(Quelle: Seite "Mondfeld". In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. September 2025)
